Möbelfolien können Schränke, Kommoden und andere glatte Möbeloberflächen optisch verändern, ohne dass das Möbelstück ausgetauscht werden muss. Je nach Produkt gibt es frei zuschneidbare Rollenware, Folien nach individuellem Maß oder bereits passend zugeschnittene Lösungen für bestimmte Möbelmodelle.
Welche Möbel eignen sich zum Folieren?
Am einfachsten lassen sich glatte, feste und geschlossene Oberflächen bekleben. Dazu gehören viele beschichtete Möbelplatten, lackierte Flächen, Kunststoff, Metall und teilweise Glas.
Schwieriger sind stark strukturierte, poröse oder beschädigte Flächen. Auch unbehandeltes Holz kann problematisch sein, weil es saugt und die Haftung dadurch ungleichmäßig ausfallen kann. Im Zweifel sollte zunächst eine kleine Probeverklebung erfolgen.
Maß nehmen und Kanten planen
Vor dem Zuschneiden sollten Breite und Höhe der zu beklebenden Fläche an mehreren Stellen gemessen werden. Besonders bei Schubladen, Türen und älteren Möbeln können kleine Maßabweichungen auftreten.
Bei sichtbaren Außenkanten sollte vorher entschieden werden, ob die Folie exakt an der Kante endet oder um die Kante herumgeführt werden soll. Rundungen und Ecken benötigen mehr Sorgfalt als eine gerade Möbelplatte.
Maßanfertigung oder Rollenware?
Rollenware ist flexibel und lässt sich für viele unterschiedliche Möbel verwenden. Dafür müssen Maße selbst übertragen und die einzelnen Folienstücke sauber zugeschnitten werden.
Eine Maßanfertigung reduziert diesen Arbeitsschritt. Noch spezifischer sind bereits zugeschnittene Folien für bestimmte Möbelmodelle, bei denen Maße und Anzahl der Fronten schon auf das jeweilige Möbel abgestimmt sind.
Entfernen nicht erst später bedenken
Auch bei Möbelfolie hängt die spätere Entfernbarkeit vom Klebstoff und vom Untergrund ab. Eine stabile beschichtete Oberfläche reagiert meist unkritischer als dünnes Furnier, beschädigter Lack oder bereits angegriffene Möbeloberflächen.
Bei empfindlichen Möbeln sollte deshalb vor einer großflächigen Verklebung an einer verdeckten Stelle getestet werden.
Bezugsquellen für Möbelfolien
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Die folgenden Beispiele zeigen unterschiedliche Lösungen: individuell zugeschnittene Möbelfolie, klassische Rollenware in Marmor- und Holzoptik sowie eine bereits passend zugeschnittene Folie für ein konkretes Möbelmodell.
Weitere Möbelfolien
Marmor Marmi grau
Die selbstklebende d-c-fix Folie kombiniert eine grau-weiße Marmoroptik mit klassischer Rollenware. Sie wird selbst auf das benötigte Möbelmaß zugeschnitten und ist für glatte Möbeloberflächen im Innenbereich vorgesehen.

Passgenau für IKEA Malm
CREATISTO bietet bereits zugeschnittene Folien für bestimmte IKEA-Möbel. Dieses Beispiel ist für die Fronten einer Malm-Kommode mit drei Schubladen vorgesehen und zeigt eine helle Marmoroptik.
Scandinavian Oak
Als deutlich andere Stilrichtung zeigt diese d-c-fix Folie eine helle Eichenholzoptik. Die selbstklebende Rollenware ist für Möbel, Schränke, Türen und andere glatte Flächen im Innenbereich vorgesehen.